Einstieg

Warum Debunk’Onomy?

Warum Debunk’Onomy existiert: um die monetäre Architektur hinter der ökologischen und sozialen Krise sichtbar zu machen.

Warum Debunk’Onomy?

Debunk’Onomy entstand aus einer einfachen Überzeugung: Die heutige ökologische, soziale und politische Krise lässt sich nicht verstehen, ohne die monetäre Architektur zu hinterfragen, die unsere Gesellschaften organisiert.

Zu lange wurde Ökonomie als neutrale, technische, fast natürliche Wissenschaft dargestellt: als Kunst, Knappheit zu verwalten, Wachstum zu maximieren, Haushalte auszugleichen und Märkte zu beruhigen. Hinter dieser scheinbar rationalen Sprache verbirgt sich jedoch eine tiefere Realität: Unser Wirtschaftssystem ist eine historische, politische und monetäre Konstruktion.

Es kann daher dekonstruiert werden.

Debunk’Onomy bedeutet genau das: die herrschende Ökonomie zu entlarven, nicht aus Lust am Widerspruch, sondern um sichtbar zu machen, was sie verbirgt. Geld ist kein neutrales Instrument. Schulden sind nicht nur eine buchhalterische Frage. Wachstum ist kein Naturgesetz. Und grüne Finanzwirtschaft wird nicht genügen, um ein System zu reparieren, das weiterhin die Ausbeutung der lebendigen Welt belohnt.

Die ökologische Krise ist daher nicht nur eine Energie-, Industrie- oder Verhaltenskrise. Sie ist auch eine Krise der monetären Architektur.

In diesem Rahmen entstand NEMO IMS — NEgentropic MOney International Monetary System — als Vorschlag zur Neugründung des internationalen Währungssystems im Dienst sozialer und ökologischer Robustheit.

Debunk’Onomy ist der Ort, an dem diese Hypothese entwickelt, erklärt, kritisiert, übersetzt und verbreitet wird.

Das Ziel ist klar: zu zeigen, warum die ökologische Transformation unmöglich bleibt, solange Geld unsere Gesellschaften weiter in Verschuldung, kurzfristige Rentabilität und permanente Ausweitung der Marktströme treibt.

Ökonomie zu dekonstruieren heißt nicht, auf Denken zu verzichten. Es heißt, falsche Selbstverständlichkeiten zurückzuweisen, um die Möglichkeit einer anderen monetären, sozialen und ökologischen Ordnung zu öffnen.

Die zentrale These

Die ökologische Krise ist nicht nur eine Energie-, Industrie- oder politische Krise. Sie ist auch eine Krise der monetären Architektur: Ein auf Schulden, Rentabilität und permanenter Expansion beruhendes System zwingt die Realität, über die Grenzen der lebendigen Welt hinaus zu wachsen.

NEMO IMS schlägt vor, diese Logik umzukehren: schuldenfreies internationales Geld für regenerative Aktivitäten zu schaffen und seine schrittweise Vernichtung bei Transaktionen nach sozialem und ökologischem Einfluss zu organisieren.

01

Die Blockade verstehen

Schuldenbasiertes Geld macht Wachstum zu einer strukturellen Pflicht: der verborgene monetäre Motor der Extraktion.

02

NEMO IMS entdecken

NEMO IMS bedeutet NEgentropic MOney International Monetary System: ein internationales Geldsystem für ökosystemische Robustheit.

03

Das Buch lesen

L'Économie de l'Équilibre entwickelt das Manifest: Diagnose, monetäres Design, Governance und Entstehungsszenarien.

04

Der Doktrin folgen

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